Zählt zu den Benzodiazepinen und wird bei Angst und Panik eingesetzt (kurzzeitige Anwendung).
Alprazolam
Durch eine Bindung der Benzodiazepinrezeptoren im Gehirn werden die GABA-Rezeptoren beeinflusst. Es wirkt angstlösend und beruhigend.
Bei schwereren Angst- und Panikstörungen.
Appetitstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Darmprobleme, emotionale Stumpfheit, Gewichtszunahme, Harninkontinenz, Hautreaktionen, Hypotonie, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Libidostörungen, Menstruationsstörungen, Mundtrockenheit, Reaktionsvermögen beeinträchtigt, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Sehstörungen, Sinnesstörungen, Übelkeit
Antimykotika. Wirkung der Antibabypille kann beeinträchtigt sein. Die Wirkung kann verstärkt werden durch Alkohol, Antihistaminika, Antidepressiva und Neuroleptika. Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Diltiazem, Fluoxetin und verschiedenen Antibiotika.
Suchtgefahr. Reaktionsvermögen beeinträchtigt.
Bei Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen kann es beim Absetzen des Medikamentes zu Zwangsgedanken und Reizbarkeit kommen. Bei Borderlinepatienten, Missbrauch von Medikamenten oder Alkohol und Neigung zu gewalttätigem Verhalten weisen einzelne Studien darauf hin, dass hier mit vermehrten paradoxen Reaktionen zu rechnen ist.