Quetiapin gehört zur Gruppe der atypisches Neuroleptika.
Quetiapin
Wirkt auf verschiedene Rezeptoren (Serotonin, Dopamin, D2). Dadurch treten die Wirkungen wie Lösung von Angst- und Erregungszuständen, Linderung von Wahnvorstellungen, Dämpfung der Psyche allgemein, zudem positive Wirkungen auf apathische Zustände, Konzentrations- und Gedächtsnisstörungen. Eine phasenprophylaktische Wirkung konnte nicht nachgewiesen werden, eine Wirkung gegen depressive Phasen der bipolaren Erkrankung jedoch wurde in einer US-Studie belegt.
Bipolare Störungen (manisch / depressiv), Manie, Schizophrenie, Zwangserkrankungen
Gewichtszunahme, Hypersensibilität, Hypotonie, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Schilddrüsenhormonspiegel wird möglicherweise gesenkt, Schläfrigkeit, Schwindel, Verstopfung
Einige Neuroleptika, Antibiotika und Antiepileptika sowie Mittel gegen Mykosen (Pilzerkrankungen) dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden. Eine Wirkungsverstärkung ist zu erwarten bei Benzodiazepinen, Alkohol, blutdrucksenden Medikamenten, Beruhigungsmitteln, Antihistaminika, Schmerzmitteln, Narkosemitteln und Antidepressiva. Durch gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmern können die Nebenwirkungen verstärkt werden. Quetiapin führt zu einem Leukozytenmangel (weiße Blutkörperchen), deshalb dürfen gleichzeitig keine anderen Medikamente mit gleichem Effekt eingenommen werden.
Soll bei Alzheimerpatienten den Krankheitsverlauf (geistiger Verfall) beschleunigen. Augenärztliche Kontrollen und Kontrolle der Blutwerte regelmäßig nötig. Reaktionsvermögen beeinträchtigt. In der Schwangerschaft kontraindiziert. Metabolische Störungen.
Anwendung nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker.