Lithium

 
Definition

Lithium ist ein Phasenprophylaktikum zur Prophylaxe und Therapie affektiver Störungen. Die volle Wirkung der Behandlung tritt mitunter erst nach Monaten ein. In vielen Fällen ist eine jahrelange, ununterbrochene Behandlung mit Lithium notwendig.

 
Wirkstoffe

Lithium

 
Wirkungsweise

Der Lithiumspiegel wird erhöht, was sich auf auf manisch-depressive Störungen auswirkt, die genaue Wirkungsweise ist noch unbekannt. Die Wirkung tritt jedoch oft erst nach längerer Einnahme (einige Monate) ein.

 
Anwendungsgebiete

Affektive Störungen (manisch-depressiv)

 
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Durchfall, Erbrechen, Gedächtnisstörungen, Gewichtszunahme, Koma, Konzentrationsstörungen, Krampfanfälle, Kreislaufversagen, Muskelschwäche, Ödeme, Schwindel, sexuelle Funktionsstörungen, Sprachstörungen, Übelkeit

 
Wechselwirkungen

Bei Überempfindlichkeit gegen Lithium, Erkrankungen von Herz-Kreislauf und Nieren sowie gestörtem Natriumhaushalt.

 
Zur Beachtung

Es ist wichtig, den Lithiumspiegel regelmäßig kontrollieren zu lassen, weil eine zu hohe Konzentration gefährlich werden kann.

 
Hinweis

Anwendung nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker.