Kampheröl

 
Definition

Botanischer Name: cinnamomum camphora

Ätherisches Kampheröl wird durch Destillation aus dem Holz und den Blättern gewonnen. Die Konsistenz ist dünnflüssig, die Farbe ist klar. Der Geruch ist medizinisch, klar, frisch, stark, scharf, streng, eukalyptusähnlich.

 
Wirkstoffe

Ketone, Oxide, Phenylether, Sesquiterpene, Sesquiterpenole

 
Wirkungsweise

Ätherisches Kampheröl wird beim Einatmen über die Schleimhaut und beim Einreiben über die Haut aufgenommen. Über die Nase werden beim Einatmen die Informationen in elektrochemische Signale umgewandelt und zum Gehirn weitergeleitet. Die verarbeitende Gehirnregion steht in enger Beziehung zur Hormonproduktion und dem Immunsystem des Körpers.

 
Anwendungsgebiete

Depression, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Nervosität, psychosomatische Störungen, Überreizung, Unklarheit, Verwirrung

Antiseptisch, beruhigend, blutdruckerhöhend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, hautpflegend, herzstärkend, menstruationsfördernd, reizlindernd, schlaffördernd, schmerzlindernd, schweisstreibend, windtreibend, wundheilend

 
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Hautreizend, kontraindiziert bei Epilepsie, kontraindiziert bei Schwangerschaft

 
Zur Beachtung

Keine orale Einnahme. Nicht bei Kleinkindern anwenden.

 
Hinweis

Anwendung nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker.