Psychotische Störungen

 
Definition

Darunter fallen stark abnorme Verhaltensweisen, wahnhafte Vorstellungen, starke Erregungszustände, Halluzinationen, starke Stimmungsschwankungen, Auswirkungen auf die Rede (Durcheinanderbringen, Zusammenhänge fehlen, verwirrt, Entgleisungen), katatone Störungen, Realitätsverlust, Veränderung des Denkens und des Fühlens, je nach Art der psychotischen Störung (affektive, schizophrene, schizoaffektive). Bei den vorübergehenden psychotischen Störungen (es gibt verschiedene Formen und die Symptome sind unterschiedlich und verschieden stark ausgeprägt, jede psychotische Störung ist individuell) hat es vorher oft ein extrem belastendes Ereignis gegeben (bespielsweise Todesfälle, aber auch positve Ereignisse können dazu führen, wenn sie nicht verarbeitet werden konnten). Bei der Störung können unterschiedliche Symptome aus anderen Krankheitsbildern (Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie, Manie) auftreten. Meistens sind derartige Störungen gut zu heilen und es bleiben keine Folgen zurück, jedoch besteht mitunter ein sehr hohes Suizidrisiko, deshalb ist eine umgehende Behandlung sehr wichtig. Der Krankheitsbeginn ist plötzlich. Nicht zum Krankheitsbild der endogenen psychotischen Störungen zählen durch Alkohol oder Medikamente (Delir), Drogen und Rauschmittel (Halluzinogene), körperliches (zum Beispiel Hirntumor) verursachte Störungen. Ganz grob vereinfacht ist der Unterschied zu neurotischen Störungen, dass das Erleben der eigenen Person verändert ist, bei der Neurose das Erleben der Umwelt.