Benzodiazepine werden bei Krankheiten der Psyche und des Gehirns eingesetzt. Sie decken ein relativ weites Feld ab.
Alprazolam, Bromazepam, Brotizolam, Chlordiazepoxid, Clobazam, Clonazepam, Diazepam, Dikaliumclorazepat, Flunitrazepam, Flurazepam, Lorazepam, Lormetazepam, Medazepam, Nitrazepam, Oxazepam, Prazepam, Temazepam, Tetrazepam, Triazolam
Benzodiazepine wirken angst- und krampflösend (anxiolytisch beziehungsweise antikonvulsiv), beruhigend und schlaffördernd (sedativ), muskelentspannend (muskelrelaxierend). Zudem wirkt es leicht stimmungsaufhellend und kann das Erinnerungsvermögen während der Dauer der Wirkung beeinträchtigen. Sie wirken auf das ZNS (zentrales Nervensystem). Die Wirkung hält circa 24-48 Stunden.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Die Nebenwirkungen sind in der Regel dosisabhängig und verschwinden bei der Senkung der Dosis. Zur Langzeitanwendung eignen sie sich nicht, denn sie haben ein sehr hohes Suchtpotenzial. Wie alle Benzodiazepine kann auch Diazepam physisch abhängigkeit machen. Abruptes Absetzen nach längerer Einnahme kann Entzugserscheinungen hervorrufen. Dringend abzuraten ist davon, gleichzeitig Alkohol zu trinken oder andere Medikamente, die auf das ZNS wirken, einzunehmen.
In Deutschland fallen die Benzodiazepine unter das Betäubungsmittelgesetz.