Griechisch: agora = Marktplatz; phobos = Furcht
Bei der Agoraphobie (wird auch als Platzangst bezeichnet, nicht zu verwechseln mit Klaustrophobie = Angst vor engen Räumen) haben die Betroffenen Angst vor Menschenansammlungen, öffentlichen Plätzen oder Räumen (zum Beispiel Kaufhäuser, Einkaufszentren, Theater, Konzerte, öffentliche Verkehrsmittel), auf Reisen. Oft sind ihnen diese Situationen nur in Begleitung möglich, in schweren Fällen auch gar nicht, das Verlassen der gewohnten Umgebung (Wohnung oder Haus) ist dann nicht mehr möglich.
Eine mögliche Ursache kann ein Trauma sein.
Häufig tritt die Agoraphobie gemeinsam mit einer Panikstörung auf, weshalb vermutet wird, dass die Agoraphie evtl. in der Folge von Panikstörungen auftritt.
Studien zufolge leiden etwa 8 bis 10 Prozent der Bevölkerung darunter.
Auswirkungen der Agoraphobien
Welche Symptome können sich bei einer Phobie einstellen
Eine mögliche Erklärung ist, dass Phobien 'erlernt' werden, man spricht hierbei von klassischer Konditionierung. Ein Beispiel: jemand ist von einer Leiter gestürzt und hat dabei extreme Angst erlebt. Während des Sturzes oder kurz zuvor hat er irgend etwas gesehen oder gehört, beipielsweise eine Katze oder Hundegebell. Dies kann dann in der Folge dazu führen, dass Ängste durch diesen Reiz ausgelöst werden. Also eben nicht, wie naheliegend wäre, durch die Leiter, sondern eben wenn die Person eine Katze erblickt oder Gebell hört. Die 'Verschiebung' scheint eine Art Verdrängung und somit ein Abwehrmechanismus zu sein. Es gibt Theorien dahingehend, dass Menschen es erst lernen müssen, mit bestimmten Ängsten umzugehen. Also wären hiernach Phobien eine Art Defizit im Erlernen von Unterdrücken und / oder Gewöhnung.
Behandlungsmöglichkeiten von Phobien