Hyperventilation

 
Situation

Hyperventilation bedeutet, dass man zu schnell und / oder zu tief atmet. Dies verschiebt den Säure-Base-Haushalt und kann zu unterschiedlichen jedoch nicht lebensbedrohlichen Symptomen führen wie: Schwindel, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Benommenheit, Schweissausbrüche, Muskelverkrampfungen, Druckgefühl oder Schmerzen im Brustbereich, Mundtrockenheit, Wahrnehmungsstörungen, verschwommenes Sehen. Normalisiert sich der Säure-Base-Haushalt wieder. verschwinden auch die Symptome. Es gibt aus psychischen Gründen verschiedene Auslöser: Angst, Panik, Stress, Depression ...

 
Massnahmen
  • In eine Papier- oder Plastiktüte (über Mund und Nase gelegt) ein- und ausatmen (wenn keine verfügbar ist, in die gewölbten Hände oder eine aufgerollte, nach oben gehaltene Zeitung atmen). Nach etwa 10 Atemzügen wieder ohne Tüte atmen, nach zwei bis drei Minuten bei Bedarf noch mal in die Tüte atmen.

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  • Hinsetzen, ganz weit nach vorne beugen, so dass der Brustkorb fest auf den Beinen aufliegt. In dieser Körperhaltung ist extrem tiefes Atmen nicht möglich.

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  • Hinsetzen und beim Ein- und Ausatmen zählen, sich darauf konzentrieren, ruhig zu atmen und vor allem etwa doppelt so lange aus- als einzuatmen. Zum Beispiel beim Einatmen bis drei zählen, beim Ausatmen bis fünf zählen.
  • Konzentriert ruhig atmen und sich dabei bewusst machen, was gerade passiert. Hyperventilation durch Stress, Panik oder andere psychische Erkrankungen ist nicht gefährlich. Das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, ist nicht real. Ganz im Gegenteil: wir atmen gerade zu schnell und zu flach, nehmen dadurch zuviel Sauerstoff auf, unser Körper hat nun zu wenig Kohlendioxyd.