Zählt zu den Phenothiazinen und wird als Sedativum (Beruhigungsmittel) und Antihistaminikum (Mittel bei Allergien) eingesetzt, als Neuroleptikum nur noch selten.
Promethazin
Die schlaffördernde, beruhigende Wirkung setzt durch eine Besetzung der Histamin-Bindungsstellen ein.
Bei Vergiftungen kontraindiziert. Bei gleichzeitiger Einnahme von Schlafmitteln, Schmerzmitteln oder Alkohol wird die Wirkung verstärkt. Auch die Wirkung blutdrucksenkender Medikamente kann verstärkt werden. Unter anderem bei Erkrankungen von Herz, Leber, bei niedrigem Blutdruck nicht oder nur bedingt geeignet, daher sorgfältige Abklärung durch einen Arzt nötig.
In der Schwangerschaft und Stillzeit nur bei zwingender Notwendigkeit und ausdrücklicher Verordnung durch den Arzt.