Das umgangssprachlich als 'Glückshormon' bezeichnete Dopamin (DA) ist ein Neurotransmitter, ein Ungleichgewicht spielt bei unterschiedlichen Erkrankungen (wie zum Beipsiel Morbus Parkinson, Schizophrenie, Psychosen) eine Rolle beziehungsweise es wird ein Zusammenhang angenommen.
Diesen Zusammenhang scheint es auch bei Ängsten zu geben, die Konzentration des Dopamins ist bei Menschen mit Ängsten im Bereich des 'Mandelkerns“ (Amygdala) höher. Zudem wirkt sich auf die Zu- oder Abnahme von Angst die Intensität des Austausches der Gehirnbereiche aus, hier spielt wiederum die Dopaminkonzentration eine Rolle. Dieses neue Wissen soll nun dazu genutzt werden, Therapien für Angstpatienten zu verbessern, sowohl was neue Medikamente betrifft, als auch im Bereich der Psychotherapien. Zu beachten ist bei diesen Informationen, dass es viele unterschiedliche Faktoren für die Entstehung von Ängsten gibt, auch Erlebnisse wirken sich aus und Veränderungen des Mandelkerns sind hier nachweisbar.